Packen Sie ihren Wanderrucksack rückenschonend

Liebe Bushcrafter, wenn Sie die folgenden Tipps befolgen, können Sie auf Ihrer nächsten Wanderung tauben Händen und Armen sowie schmerzenden Schultern die zu frühzeitiger Erschöpfung führen vorbeugen:

Schwere Ausrüstungsgegenstände gehören möglichst nahe an Ihren Rücken und relativ weit nach oben in den Bereich zwischen die Schultern und den mittleren Rückenbereich. Dadurch zieht Sie der Rucksack nicht nach hinten in eine ungünstige Körperhaltung. Natürlich ist darauf zu achten das diese Gegenstände nicht direkt auf den Rücken drücken.

Nach unten ins Bodenfach kommen z. B. Bekleidung, die Sie nicht ständig benötigen, und leichte Dinge.
Mittelschwere Gegenstände positionieren Sie oben außen.
Kleinigkeiten, die schnell griffbereit sein sollten (z. B. Sonnencreme, Erste Hilfepack, Karte, kleine Jause, Taschenlampe, Handbeil, Handsäge ) kommen in die Deckel- oder Außentasche.
Trinkflaschen werden außen am Rucksack verstaut oder um den Körper getragen. So ist ohne Umlastung des Rucksacks eine Wasseraufnahme möglich. Eine Wasseraufnahme muß auch im Gehen möglich sein.
Fixieren Sie Ihren Rucksack oberhalb der Taille. Ziehen Sie die Kompressionsriemen des Rucksacks so straff wie möglich an. Das zieht die Last möglichst nahe an Ihren Rücken und entlastet ihn damit.
Die Voraussetzung jedoch ist ein funktioneller Rucksack. Ich selber bevorzuge Produkte die von bekannten Produzenten mit Extremkundschaften (Bergsteiger, Armee) erzeugt werden. Der Preis eines guten Rucksacks relativiert sich bei seiner langen Lebensdauer. Je besser das Material um so länger ist es gut nutzbar. Aber man muß auch wissen das nicht jedes Produkt für jeden Menschen gleich gut ist. Das ist wie beim Schuhkauf. Der eine Leisten ist etwas weiter der Andere etwas enger. Beide haben die selbe Größe und passen unterschiedlich.

So, und jetzt eine Frage an die geschätzten Leser. Wo würdet Ihr den Regenschutz bei einer Wanderung plazieren? Schreibt mir und gebt Eure Ideen zum Besten.

Alles Gute
Alex
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OutdoorAbenteuer am Camp&Abenteuer Sommercamp in der Südsteiermark

Wir wollen uns heuer mit direkten Tipps und Outdoorgeschichten vom BushcraftingCamp im MotorikPark in Gamlitz bei euch melden……..

Alle Infos zum Camp findet Ihr unter www.campundabenteuer.eu

Auf bald

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Grillanzünder aus recycelten Abfällen

Grillanzünder selbst gemacht – ökologisch aus recycelten Abfällen

Grillen ist für mich im Sommer ein Muss! Um die Glut in Gang zu bekommen, benutze ich meist diese kleinen weißen Grillanzünder. Doch was ist da eigentlich drin? Es handelt sich um kleine Chemie-Bombe aus diversen Erdöl-Nebenprodukten, z.B. Kerosin oder Petroleum. Umweltfreundlich ist das nicht gerade. Anzünder selbst herzustellen ist sehr einfach. Hierfür werden lediglich häufig anfallende Abfallprodukte benötigt. Alles was du brauchst ist wahrscheinlich schon im Haus: leere Eierkartons Sägespäne (oder ähnliche brennbare Abfälle) Wachsreste von Kerzen

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Und so gehst du vor: Fülle die Mulden des Eierkartons mit Sägespänen und drücke diese etwas fest. Alternativ kannst du auch andere brennbare Materialien verwenden, z.B. Holzwolle, Nuss-Schalen, sogar Haferflocken oder Cornflakes tun ihren Dienst. Schmelze die Reste alter Kerzen in einem kleinen Topf, bis das Wachs komplett flüssig ist. Teelichter einfach auf die noch warme Herdplatte stellen, um sie zu schmelzen. Gieße etwas Wachs in jede Mulde, so dass die Sägespäne sich voll saugen und fest zusammen kleben. Lasse das Ganze für ca. eine Stunde abkühlen. Fertig sind die selbst gemachten Anzünder für Grill oder Kamin! Bei Bedarf kannst du nun einfach ein Segment abreißen und hast einen ökologischen und kostenlosen Grillanzünder zur Hand. Durch die Kombination von Sägespänen und Wachs brennt der Anzünder lange und mit guter Flamme, so dass sich Grillkohle oder auch das Kaminholz bestens damit entzünden lassen.

Quelle: http://www.smarticular.net/grillanzuender-selbst-gemacht-oekologisch-aus-recycelten-abfaellen/
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Die Klappsäge

oder auch Faltsäge genannt.
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Einfach zum einstecken, nicht schwer im Gewicht, sau – scharf und ewig halten, dass sollte sie können, die Klappsäge.

Grundsätzliches zu Sägen:

Sägezahnspitzen zeigen in die Richtung, in die die Säge mit Kraft (Schub oder Zug) zu bewegen ist:
Zahnspitzen vom Griff weg? >> Säge arbeitet auf Stoß / Schub ( Fuchsschwanz )
Zahnspitzen zum Griff? >> Säge arbeitet auf Zug ( Garten- u. Astsäge – Bushcraftingsäge)
Sägezähne mit einer Schneidphase sind geschränkt > Sägeschnitt breiter als das Sägeblatt = Freischnitt

Was macht eine gute Bushcraftingsäge aus:

  1. Die Sägezähne sollen eine ordentliche Größe haben und auch gut verschränkt sein. Somit ist der Auswurf sowohl bei Feucht- als auch Totholz gut gegeben.
  2. Das Sägeblatt darf nicht zu weich sein da es sonst leicht zu Verwerfungen kommen kann und den Sägefluss behindert.
  3. Die Sägeblattlänge ist für den Sägekomfort zuständig.
  4. Im eingeklappten Zustand muss das Sägeblatt sicher verwahrt sein. Das Aufklappen darf erst erfolgen nach dem die Sperre aufgehoben ist.
  5. Es sollte auch bei qualitativ hochwertigen Produkten Ersatzsägeblätter im Handel geben.
  6. Für die gute Bushcraftingausrüstung sollte man nur Produkte kaufen deren Hersteller für den Garten und Obstbau produzieren. Da sind die Schnittleistungen und Ersatzteile gewiss.

    klappsage

Was ist ein Shelter ?

Das Shelter ist eine einfache Notunterkunft die aus vorhandenen Materialien gebaut wird und für kurze Zeit ausreichend Schutz gegen Wind und Wetter bietet. Je nach Jahreszeit und Wetter sollten unterschiedliche Materialien verwendet werden. Wenn ein Feuer geplant ist, dann muß man auch an die Sicherheit denken.

Wenn man tatsächlich einmal so eine Notunterkunft gebaut hat und länger als nur beim Probeliegen darin verweilte, erkennt man das eine praktische Übernachtungsmöglichkeit etwas anders ist. Wenn Sie aber realistisch und umsichtig an die Realisierung eines Bauplanes herangehen, sollte es Ihnen gelingen eine vernünftige Lagerstätte für einige Nächte zu errichten.

Welche Punkte sind grundlegend zu beachten:
Der Boden = seine Beschaffenheit trägt sehr zur Schlafqualität bei. Eine
Isoliematte oder aber auch ein „Bett“ aus Laub oder Reisig, offen oder
im Regenponcho gefüllt, sind da sehr zielführend.
Das Dach = Sonnenschutz oder/und auch Regenschutz. Je nachdem was mir die Natur
oder mein Rucksack spendet
Die Seitenwände = wenn möglich sollte man sich Seitenwände bauen. Das hält den
Wind besser ab und die Wärme am Schlafenden
Das Feuer = nicht zu nahe und auch nicht zu weit weg. Umringt von Steinen, im
Nadelwald ist auch ein Steinboden erfoderlich. Warum? Durch die
harzigen Wurzeln kann sich ein Schwelbrand entzünden der lange nicht
entdeckt wird und somit Schaden anrichten kann.

Die Größe des Shelter sollte die Körperlänge deutlich übersteigen. Unsere Ausrüstung will auch im trockenen sein.  Die Höhe sollte ein bequemes Sitzen unter Dach beim Feuer ermöglichen.

Über den Lagerplatz in Kürze
Alex

Die Bushcrafting Axt

Axt 1

Axt

nur ein Musterbeispiel

Das Bild ist nur ein Beispiel und keine Werbung für einen Hersteller. Aber die Form und die Größe sind sehr gut um allgemeine Lagerarbeiten durchzuführen.
Zielführend ist ein Griff aus unlackiertem Holz damit er mit nassen Händen nicht rutscht.

Der Axtkopf sollte aus einem guten Stahl sein den jeder selber gut schärfen kann. Es ist wie beim großen Messer, der Schliffwinkel ist der Punkt wie lange die Schärfe hält. Ein zu palliger Schliff bei der Axt kann beim Holzspalten ein Hindernis sein. Es wird zu viel Kraft benötigt um ausreichend tief zur Spaltung in das Holzstück einzudringen.
!!!! Auch hier gilt die allgemeine Klingenregel, je schärfer um so geringer ist die Verletzungsgefahr !!!!

Bei Axt 2 ist meine Begeisterung sehr groß da durch die lang gezogene Schneide auch eine Art Messerersatz für bestimmte Holzarbeiten gegeben ist.
Axt 3 ist zur Zeit mein kleiner Begleiter. Mit knapp 500Gr ausreichend schwer für kleine Lagerarbeiten. Musste aber überarbeitet werden:
a) der Schliff war viel zu pallig und
b) der Griff zu schmal für meine Hand. Wurde mit Paracord umwickelt und somit behoben.
Der Schneidenschutz ist genial einfach zum Transport im Rucksack.

Das nächste grundlägende Werkzeug ist die Handsäge die als nächstes besprochen wird.
Bis bald
Alex